Miklós Csabi Kőhalmi Ezerjó 2025 (Mór)
Besonderheit des Weines: Insgesamt begeistert er dadurch, dass er deutlich mehr Aromen und Komplexität zeigt als ein durchschnittlicher Ezerjó aus Mór, und das bei voll em Erhalt seines frischen, knackigen Geschmacksprofils. Ein schöner, eleganter Wein, der hervorragend beweist, dass aus dieser Rebsorte in Mór mit anspruchsvoller Arbeit ein besonders feiner Wein entstehen kann.
Aroma und Geschmack: Helles Strohgelb. Im Duft verbinden sich grüner Apfel, weiße Blüten, Zitrusfrüchte und frische Kamille mit einer kühlen, kalkhaltigen Mineralität. Am Gaumen weißer Pfirsich, eine ausgeprägte Zitrusnote, verfeinert mit Nuancen von Ananas und feiner Mineralität. Begleitet von einer lebendigen Säurestruktur und einem langen, mineralischen Abgang.
Besonderheit der Weinherstellung: Strenge Ertragsreduzierung, Lese von Hand, schonende Verarbeitung und temperaturgeführte Tankvergärung zur Bewahrung der explodierenden Fruchtigkeit und des reinen Lagencharakters.
Serviertipp: Bei 9–11°C zu frischem Kräuterziegenkäse, gegrillter Forelle, Spargelgerichten oder leichten Frühlingssalaten.
Stimmung: Belebende Gespräche am frühen Abend, Picknick im Grünen, für Liebhaber schwungvoller und intelligenter Weinerlebnisse.
Váli Pince Szürkebarát 2023 (Badacsony)
Besonderheit des Weines: Dieser naturnah und biologisch erzeugte Wein von Péter Váli beweist, dass Grauburgunder nicht nur ein Weißwein ist, sondern eine tiefe Persönlichkeit mit starkem Charakter. Ein Wein, der sowohl die Eleganz der Rebsorte als auch den einzigartigen Charakter des Terroirs von Badacsony offenbart. Eleganz und Charakter in einem Glas.
Aroma und Geschmack: Saftiger, tiefgründiger, würziger Wein mit reifer Aprikose, roter Pomelo, Granatapfel und Kantaloupe-Melone. Der komplexe Abgang wird von der für die Region Badacsony typischen Mineralität wunderbar ergänzt.
Besonderheit der Weinherstellung: Biologischer Weinbau, Lese von Hand, Spontanvergärung, 36 Stunden Maischestandzeit und Ausbau im Holzfass auf der Feinhefe mit minimalen Eingriffen im Sinne der Natürlichkeit.
Serviertipp: Bei 10–12°C als Begleiter zu Schweinefilet mit Waldpilzen, Sahnenudeln, konfitierter Entenbrust mit Quitte oder gereiftem Schnittkäse.
Stimmung: Untergehende Sonne an den Hängen von Badacsony, ein gehaltvolles Herbstabendessen, ein vertieftes gastronomisches Erlebnis.
Centurio Pince Első Fejtés 2025 (Mátra)
Besonderheit des Weines: Ein wahrer Genusswein aus der handwerklichen Kellerei von Balázs Ludányi aus Gyöngyöstarján. Kein alltäglicher Rotwein, sondern ein lebendig-fruchtiger, leicht zugänglicher Wein, der die kühlere, elegante Seite von Mátra und die erfrischende Energie des Vulkanbodens zeigt. Wenn Sie diesen Wein anbieten, ist der Erfolg garantiert.
Aroma und Geschmack: Strahlendes, transparentes Rubinrot. Im Duft explodieren frische rote Beeren—Himbeere, saftige Sauerkirsche, Johannisbeere—begrüßt von einer kühlen, würzigen Mineralität. Am Gaumen unglaublich saftig, schwungvoll und straff, mit fein geschliffener Säure, seidigen Tanninen und einem reinen fruchtigen Abgang.
Besonderheit der Weinherstellung: Die Trauben der Parzellen Cabernet Franc und Kékfrankos der Lage Fáy-domb lagen nur 72 Stunden auf der Maische, bevor sie gepresst wurden. Spontanvergärung in 225- und 500-Liter-Kádár-Eichenfässern, danach Ausbau in gebrauchten 1000-Liter-Fässern bis zur Abfüllung im Februar 2025.
Serviertipp: Bei 13–15°C (im Sommer gekühlt auch ein hervorragender "Erfrischer"), zu würziger gebratener Entenbrust, hausgemachten Tomatennudeln, handwerklichen Wurstwaren oder leichteren Grillgerichten.
Stimmung: Ungezwungenes Gartenfest, gute Musik und inspirierende, entspannte Momente unter Freunden.
Jandl Pince Missió Kékfrankos 2024 (Sopron)
Besonderheit des Weines: Ödenburg (Sopron), die Hauptstadt des Kékfrankos, geprägt vom einzigartigen Mikroklima des Neusiedler Sees und Glimmerschieferböden. Ein sehr beliebter, leicht verständlicher Wein, ein hervorragendes Beispiel für Ödenburger Kékfrankos.
Aroma und Geschmack: Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen. Im Duft saftige Schwarzkirsche, reife Sauerkirsche (auch Mon Chéri), Blaubeere und die für die Sorte typische feine Würze (schwarzer Pfeffer, Nelken, Zimt). Am Gaumen straffe Struktur, seidige Tannine, elegante Säure und ein langer, schieferartig mineralischer Nachhall.
Besonderheit der Weinherstellung: Sorgfältige Traubenselektion bei der Lese, traditionelle Maischevergärung und anschließender Ausbau in Eichenfässern für perfekte Balance und Komplexität.
Serviertipp: Bei 15–17°C zu klassischen ungarischen Gerichten, Wildragout, Rinderbraten, gegrilltem Schweinekamm oder würzigem Hartkäse.
Stimmung: Gemütliche Abendgespräche am Kamin—besonders empfohlen für festliche Anlässe, als Begleiter zu einem üppigen Sonntagsessen, eine wahre Rotwein-Auszeit.