St. Donat Slikker Olaszrizling 2022 (Csopak)
Besonderheit des Weins: Ein Schluck aus der Essenz des Balaton-Oberlandes, ein „echter Csopaker". Die gesamte Mineralität und Eleganz des Rotsandstein- und Lehmbodens der Csopaker Slikker-Ried spiegelt sich in diesem Olaszrizling wider.
Aroma und Geschmack: Mittlere Intensität, strohgelbe Farbe mit grünlichen Reflexen. In der Nase vermischen sich Quitte, Wildbirne und Kastanie mit einem feinen, salzig-mineralischen Hintergrund. Im Geschmack voll, cremig, mit lebendiger Säurestruktur und einem langen, einprägsamen Abgang.
Besonderheiten der Herstellung: Biologischer Weinbau, Lese von Hand, kurze Maischestandzeit, Gravitationsklärung, Spontanvergärung und unfiltrierte Abfüllung zur Bewahrung der natürlichen Charakteristik.
Serviertipp: Bei 8–10°C zu gegrilltem Zander, frischen Salaten, Butterforelle oder leichtem Hähnchenrisotto.
Stimmung: Ein Sommernachmittag auf der Terrasse, entspannte Gespräche unter Freunden, unverfälschtes Plattensee-Lebensgefühl.
Zsirai Tokaji Középhegy Furmint 2023 (Tokaj)
Besonderheit des Weins: Zeigt hervorragend die straffe, kristallklare Seite des trockenen Tokajer Furmints aus einer der wertvollsten Lagen um Mád. Die trockene Eleganz der Weinregion Tokaj mit der straffen Struktur und Tiefe des vulkanischen Bodens.
Aroma und Geschmack: Strahlendes Strohgelb. In der Nase entfalten sich Grüner Apfel, weißfleischiger Pfirsich, Birne, feine Zitrusfrüchte und eine kühle vulkanische Mineralität. Am Gaumen geprägt durch eine straffe, lebendige Säure, saftige Frucht, salzige Mineralität und einen langanhaltenden, trockenen Abgang.
Besonderheiten der Herstellung: Lese von Hand mit sorgfältiger Traubenselektion, schonende Verarbeitung, Spontanvergärung und anschließender 9-monatiger Ausbau auf der Feinhefe in ungarischen Holzfässern.
Serviertipp: Bei 10–12°C zu Mandelforelle, Schweinefilet mit Selleriepüree, Geflügel in Weißweinsauce oder frischem Ziegenkäse.
Stimmung: Konzentriert, intellektuell, vielschichtig; ein unverzichtbarer Begleiter für besondere Abendessen und tiefgründige Gespräche.
Fekete Pince Somlói Furmint 2021 (Somló)
Besonderheit des Weins: Ein traditioneller Wein von den Südhängen des Somló, der das geistige Erbe des legendären „Béla Fekete" bewahrt. Die extreme Mineralität des Basaltvulkans und die robuste Struktur des Somlói Furmints verbinden sich zu einem reifefähigen, würdevollen großen Wein. Großer Körper, hohe Säure, höherer Alkoholgehalt.
Aroma und Geschmack: Tiefes Goldgelb. Das Bouquet bietet reifen Apfel, Aprikose, Quitte, getrocknete Kräuter sowie die für Somló typischen rauchigen Feuersteinnoten. Am Gaumen dichte, ölige Textur, prägnantes Säuregerüst und ein unendlich langer, salziger Abgang.
Besonderheiten der Herstellung: Sorgfältige Handlese, 4 Stunden Maischestandzeit, schonendes Pressen, gefolgt von natürlicher Gärung in 1000-Liter-Eichenholzfässern aus ungarischer Eiche. Danach 10 Monate Reifung in gebrauchten 1000-Liter-Eichenfässern sowie anschließende längere Lagerung im luftdichten Tank.
Serviertipp: Bei 12–14°C zu Räucherfisch, gehaltvollen Geflügelgerichten mit Sauce, gebratenem Mangalitza-Schwein, Pilzgerichten oder reifem Hartkäse.
Stimmung: Im Winter vor dem Kamin zur Ruhe kommen, langsames Verkosten, Respekt vor den vulkanischen Kräutern der Natur.
Nyári Pince Hárslevelű 2024 (Badacsony / Szent György-hegy)
Besonderheit des Weins: Handwerklicher Wein von den sonnenverwöhnten Basaltterrassen der Südhanglage des Szent György-hegy. Die Tiefe des vulkanischen Bodens und der natürliche blumige Charme der Rebsorte Hárslevelű ergeben einen harmonischen und äußerst zugänglichen Wein.
Aroma und Geschmack: Strahlendes Goldstroh. Duft und Geschmack zeigen die rebsortentypischen Noten von Lindenhonig und Quittenkompott, ergänzt durch reife gelbe Birne, feine würzig-mineralische und likörartige Aromen, samtig-ölige Struktur und einen reinen Basaltabgang.
Besonderheiten der Herstellung: Lese von Hand in den Vulkanlagen, schonende Traubenverarbeitung und temperaturgesteuerte Gärung zur Bewahrung der blumigen Aromen und der Eleganz der Rebsorte.
Serviertipp: Bei 10–12°C zu Honig-Senf-Hähnchenbrust, asiatisch gewürzten Gerichten, Kürbisrisotto oder Cremekäse.
Stimmung: Wenn keine Eile geboten ist und der Wunsch nach flüssiger Wohlwärme erwacht, greifen Sie zum Glas. In seiner Cremigkeit lösen sich Sorgen auf, und es bleibt ein angenehmer Abend bei einem Glas Wein.
Sebestyén Mozaik Szekszárdi Bikavér 2021 (Szekszárd)
Besonderheit des Weins: International anerkannte Cuvée von Csaba und Csilla Sebestyén. Wie der Name andeutet, eine Harmonie bester Szekszárder Lagen und Rebsorten (Kékfrankos-Basis, Kadarka, Cabernet Franc, Merlot), die die elegante, fruchtige und seidige Seite der Region zeigt.
Aroma und Geschmack: Tiefes Rubinrot. Das Bouquet enthüllt reife Sauerkirsche, Schwarzkirsche, Blaubeere, Szekszárder Paprika, Nelken und feine Holzwürze. Am Gaumen seidenweiche Tannine, saftige Säure, reiche Fruchtkonzentration und ein langanhaltender, würziger Abgang.
Besonderheiten der Herstellung: Traditionelle Verarbeitung, Handlese, Traubenselektion. 7-tägige Maischegarung, anschließend 22 Monate Ausbau in neuen und gebrauchten 500-Liter-Eichenholzfässern.
Serviertipp: Bei 16–18°C zu Wildragout, Hirschgulasch, Entenbrust mit Rotweinsauce oder würzigem Hartkäse.
Stimmung: Festliche Weinabende und Gespräche im Freundeskreis, bei denen die Tiefe und Eleganz des Weines im Mittelpunkt stehen.
Riczu Villányi Franc 2019 (Villány)
Besonderheit des Weins: Elegant, lebendig, würzig und ausbalanciert – dieser Villányi Franc ist ein Schulbeispiel für Terroir und Cabernet Franc. Vielfach ausgezeichneter Wein der Kategorie „Super Premium".
Aroma und Geschmack: Tiefes, dunkles Rubinrot mit violettem Saum. Schichten von Brombeere, schwarzer Johannisbeere, reifer Pflaume, Zartbitterschokolade, Zeder und eleganten Vanille-Eichenholznoten. Am Gaumen ein voller, robuster Körper, samtige Tannine, lebendige Säure und ein extrem langer, komplexer Abgang.
Besonderheiten der Herstellung: Zertifizierter biologischer Weinbau, strenge Ertragsbegrenzung, Handlese, Spontanvergärung und mindestens 18–24 Monate Ausbau in erst- und zweitbelegten Eichenfässern für exzellentes Reifepotenzial.
Serviertipp: Bei 15–17°C (Dekantieren empfohlen) zu Premium-Rindfleisch (Steak, Filet), Wildgerichten mit Waldbeeren, Lammbraten oder reifem, charaktervollem Käse.
Stimmung: Besondere Jubiläen, exklusive Geschenke und ein Premium-Rotweinerlebnis auf höchstem Niveau.